Simulationen 2011: Die Sims im Mittelalter
Geschrieben von: Bernd   

Simulationen leben von realistischen Darstellungen, interessanten Spielhandlungen und einem hohen Grad an Interaktivität, in dem sich der Spieler seine eigene Welt schaffen kann. All diese Anforderungen konnten die Macher von der Spielreihe „Sims“ bisher immer erfüllen. Doch wie sieht es bei dem neusten Streich von Electronic Arts aus: Können die Produzenten und Spielentwickler dieses Mal alle Erwartungen gar übertreffen?

Im zweiten Quartal 2011 ist es so weit: Die Sims treten in einem neuen Zeitrahmen, gar einer neuen und bisher nicht dargestellten Epoche auf. Das Mittelalter bietet die raum-zeitliche Dimension, mit dem nahezu größten Modus und Freiraum zu interessanten Geschichten. Kämpfe, verlorene Prinzessinnen, heldenhafte Prinzen und ehrenvolle Ritter sollen dann von den Spielern selbst entwickelt und kontextualisiert werden. Dabei fällt zunächst auf, dass sich die Sims von einer Gesellschaftssimulation zu einem Rollenspiel gewandelt hat. Da ist es doch beruhigend, dass diese Version preislich auf dem gleichen Limit bleibt, sodass man die Sims Simulationen günstig kaufen kann. Der Spieler kann verschiedene Figuren einnehmen, die neue bzw. sehr alte Berufe ausüben und entwickelt ein kleines Sims-Dörfchen in bekannter Manier, diesmal jedoch mit dem klaren Ziel sein Königreich zu erweitern. Schaut man auf die ersten Screenshots und Kampagnenbilder des neuen Spiels, fällt vor allem auf, dass sich die selbst kreierten Figuren in einem dunklen Umfeld bewegen, das gekennzeichnet ist durch das Mystische des Mittelalters.

Ob das Konzept auch die eingefleischten Fans der vielseitigen Simulationen überzeugen kann, bleibt erst einmal abzuwarten, denn von der altbekannten bunten, lebhaften Sims-Welt bleibt ob des zeitlichen Bezugs natürlich relativ wenig übrig. Doch auch das hat natürlich durchaus Vorteile...

(Quellen: ea.com; computerbild.de)

 

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